Wenn die 6. Klassen das Thema Insekten behandeln, dann ist was los im Schulverbund

In diesem Frühling behandelten die 6. Klassen des Schulverbunds das große und interessante Thema Insekten. Damit die Schüler/innen die Metamorphose von der Raupe zum Schmetterling direkt erleben und beobachten konnten, wurden 10 Distelfalterraupen aus einer Zucht bestellt und umsorgt. Die Schüler/innen waren fasziniert, wie schnell die Raupen wuchsen und wie wunderschön goldglänzend die Puppen aussahen. Doch am Schönsten war es natürlich zu sehen, dass aus den Puppen tatsächlich filigrane Schmetterlinge schlüpften. Zum Schluss wurden die Schmetterlinge in Löffingen frei gelassen.

Nach den Schmetterlingen, die vor allem schön anzusehen sind für uns Menschen, kümmerten wir uns um wirklich nützliche Insekten, ohne die wir nicht überleben könnten auf unserer Erde. Genau, wir beschäftigten uns mit den Bienen. Und auch die wollten wir gerne in echt und lebendig betrachten und studieren. Zu diesem Anlass besuchten wir den Lehrbienenstand in Löffingen, wo uns Oskar Bier mit viel Wissenswertem und auch allerlei Anekdoten informierte. Hier konnten die Schüler/innen sehen wie der Superorganismus „Biene“ funktioniert und bekamen sogar das beliebteste Bienenerzeugnis, ein kleines Glas Honig, mit auf den Heimweg. Diese wurden teilweise schon auf dem Rückweg leer genascht.

 

Zum Schluss widmeten wir uns einer weiteren Insektenart, die ebenfalls in großen Völkern zusammen lebt, den Ameisen. Zum Auftakt besuchten wir, Dank großer Unterstützung aus der Elternschaft, mit 60 Schüler/innen den Ameisenpfad in Rötenbach. Nach einer schönen Wanderung durch die Rötenbachschlucht und den Krebsgraben führten die Schüler/innen fünf verschiedene Versuche mit den am Wegrand befindlichen Ameisen durch. So beobachteten sie zum Beispiel, dass sich Vergissmeinnicht-Blüten sich rosa verfärben, wenn sich Ameisen mit Ameisensäure zur Wehr setzen oder stellten fest, dass sich Ameisen eher für Wurst und Apfelschnitze interessieren als für ein Stück Würfelzucker. Sämtliche Beobachtungen wurden protokolliert, um sie im darauffolgenden Unterricht ausführlich zu besprechen und zu erklären.

Damit haben wir von den weltweit ca. 6 Millionen Insektenarten zwar nur 3 besprochen, diese dafür auf so eindrückliche Art und Weise, dass sich die Schüler/innen hoffentlich noch lange erinnern werden.

Bilder folgen....